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In der Fachliteratur erschien der Begriff Humankapital (Human Capital) im XX. Jahrhundert in Werken von amerikanischen Wissenschaftlern Theodore Schultz und Gary Becker.


Unter Humankapital versteht man Wissen, Fertigkeiten, Ideen und Motivationen, d.h. kreative und intellektuelle Ressourcen für Unternehmensentwicklung. Eben deshalb sind Investitionen ins Personal Investitionen in die Entwicklung des Geschäfts im Sinne der Steigerung seiner Konstruktivität, Kreativität und Innovationsfähigkeit.


Laut Becker’s Berechnungen bringen Investitionen in den Humankapital in den USA deutlich höhere Zinsen als Investitionen in die Wertpapiere. In seiner Analyse ging Becker aus den Vorstellungen über menschliches Verhalten als rationell und zielgerichtet aus, indem er solche Begriffe wie Seltenheit, Preis, Opportunitätskosten verwendete.


Für Schaffung der Grundlagen der Humankapitaltheorie wurden Theodore Schultz 1979 und Gary Becker 1992 mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet.